Wir, die Technikklassen der Stufe 8 der Bühl-Realschule Dornstadt, sind zusammen mit dem Bus nach Augsburg zur Firma MT Aerospace gefahren. Die Firma MT Aerospace stellt wichtige Teile für die Trägerrakete der Ariane 5 her. Dort wurden wir von einem Mitarbeiter und einem Sicherheitsbeauftragten empfangen. Die beiden gaben uns dann Bänder, an welchen Karten befestigt waren, mit denen wir uns auf dem Betriebsgelände ausweisen konnten. Danach ist noch ein dritter Mitarbeiter dazugekommen und hat uns, als wir auf dem Gelände waren, die Headsets gegeben. Dann ging es auch schon los. Wir liefen mit unserem Tourguide los, er war sehr freundlich und hat uns alles nett erklärt. Als erstes haben wir ein Paar Raketenbooster von der Ariane 5 gesehen. Er hat uns alles über diese erzählt. Dazu gab es noch eine Maschine, die diese Booster herstellt. Diese Maschine drückt mit 600 Tonnen gegen ein in Form gepresstes Metallstück. Zudem gab es eine andere Maschine, die in den Booster kleine Rillen schnitt. Danach sind wir in die nächste Halle. In dieser Halle muss es immer eine bestimmte Temperatur haben, weil sich sonst das Metall verformen könnte. In dieser Halle werden Löcher in die Booster gebohrt. Dort steht auch noch eine Messanlage, um zu prüfen, ob die Bohrungen stimmen. Diese Maschine ragt bis in das Untergeschoss. Dort muss es auch immer eine bestimmte Temperatur haben. Das Untergeschoss ist mit Luftpolstern ausgestattet, da von anderen Firmen manchmal Züge das Gelände überqueren. Danach sind wir in eine riesige Halle gekommen, dort werden die Frontskirts hergestellt. Ein Frontskirt ist der äußerste Ring der Rakete. Nach den Frontskirts haben wir noch mehre Domes gesehen. Sie werden mit kleinen Kugeln beschossen, damit sie eine runde Form bekommen. Zusammenhalten sie, weil sie rührreibgeschweißt werden. Dann haben wir die Treibstofftanks für die Satelliten gesehen. Diese gibt es, damit sie in ihrer richtigen Position fliegen können. Anschließend sind wir zu den CNC Fräsen gegangen. Dort werden die Verbindungsringe hergestellt. Hier werden in die Domes auch kleine Taschen gefräst. Diese dienen zur Stabilität und gleichzeitig zur Gewichtsersparnis.  Anschließend sind wir raus. Dort kam dann noch eine Frau dazu, die uns etwas über die Karrieren und Ausbildungen bei MT Aerospace berichtete. Nach dem Abschlussfoto durften wir noch in einen Frontskirt reingehen.

Wir fanden es alle sehr interessant und anschaulich erklärt. Vor allem die großen Dimensionen haben uns beeindruckt.

Danke für den netten Umgang während der Führung und des Anschaulichen Berichtes von Hr. Hoschka und Hr. Seide.

Weiterhin viel Spaß und viel Erfolg!                                                                                       

 

Janik Göttler, Katrin Brixius